Als alter Gearhead habe ich die Black Friday Aktionen von Amazon genützt, und mir einen Amazon Echo Dot (Alexa) samt Logitech Harmony Hub geleistet, um ein wenig Überblick in mein Fernbedienungschaos zu bringen.

Alexa – die gehorsame Frauenstimme in meinem Haushalt

Die Kombi aus Echo Dot und Harmony Hub sollte mir wirklich nur die Kontrolle über meine Unterhaltungselektronik vereinfachen: Playstation, Dolby Surround Anlage, TV und sogar mein Plattenspieler – der Harmony Hub hat wirklich zu vielen Geräten die passenden Treiber, um die Fernbedienung gegen eine App zu ersetzen.
Verbindet man jetzt noch Alexa mittels IFTTT mit dem Harmony Hub, dann kann man seine Geräte per Stimmbefehl triggern.

Humorlos wie Siri

Dass Sprachassistenten nicht gerade die interaktive Variante der Monty Pythons sind, wissen wir ja bereits seit Siri. Nicht mal mit den entsprechenden Skills wird Alexa zur Witzkiste. Das soll sie aber auch gar nicht. Für mich ist es momentan schon reinster Genuss, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, Alexa sich mit meinen Bluetooth Lautsprechern koppelt und den Befehl “Alexa! Spiele Napalm Death auf Spotify” ausführt und mir die Schädeldecke wegsprengt

Was nervt an Alexa

Momentan gibt es noch Probleme, meine Samsung Heimkino Anlage und meinen Samsung Fernseher parallel einzuschalten. Womöglich sind sich die Fernbedienungsfrequenzen einfach zu ähnlich. Bei Zeiten werde ich die Geräte einfach neu aufsetzen. Allerdings ist das ja kein eigentlich Problem des Echo Dots. Was allerdings wirklich stört: anders als Siri erkennt der Echo Dot nicht die Stimme des Sprechers und reagiert also auf wirklich jedes “ALEXA!” Kein Wunder, dass dies von einer South Park Episode schamlos ausgenutzt wurde 😉

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