Content, der nicht entsprechend visualisiert wird, wird nicht wahrgenommen und mag er noch so gut aufbereitet sein. Der Stein der Weisen wird in unserem Zeitalter nicht erkannt, wenn er nicht besonders gut bebildert ist.
Menschen reagieren auf Reize: eine Mutter wacht beim kleinsten Mucks ihres Babies auf, während der Gatte selig weiterdöst. Allerdings fährt er im Bett hoch, wenn er eine Autoalarmanlage vernimmt. Sehr stereotype Beispiele, aber doch plakativ. Deshalb ist es so wunderbar, dass das Netz uns crossmediale Möglichkeiten gibt, um unsere Inhalte zu erstellen.

Im Print gilt die Devise: Headline und Foto müssen ins Auge stechen. Gemeinsam mit dem Lead sollte der Leser die wichtigsten Informationen erhalten. Danach geht es zur Vertiefung in den Fließtext – 5 W’s und die umgkehrte Pyramide. Wir kennen die Grundsätze.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – ein Video sagt mehr als 1000 Bilder.
Der Mensch 2.0 hat eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und es ist schwer, diese bei der herrschenden Datenflut auch nur einen Augenblick zu gewinnen.
Wenn ich hier jetzt “Arschloch” schreibe, wird nur ein Bruchteil der ursprünglichen Leser überhaupt bis hierherngelesen haben.
Der Grund: ich schreibe nicht prägnant genug, komme nicht zum Punkt, die Headline ist sehr abstrakt.
Deshalb die Lösung bzw. der Versuch, den Beitrag hier zu beenden und mit einem neuen Posting in medias res zu gehen.

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