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…..oder sonstige juristische Personen. Bitte schickt mir keine Freundschaftsanfragen, denn ich werde sie ablehnen. Wieso? Das erklär ich euch sogleich, aber womit beginnen?

Grundsätzlich gibt es auf Facebook drei Repräsentationsmöglichkeiten:

  • das Profil: hier könnt ihr Freundschaftsanfragen versenden und annehmen etc.
  • Fanseiten: diese sind für Marken, Produkte, Unternehmen und Vereine gedacht, erfordern allerdings einen Administrator, der ein Profil besitzt)
  • Gruppen: können eigentlich als kleine Plattform für den Informationsaustausch von Interessensgruppen gesehen werden.

Eine offensive Strategie zur Fan/Freundaquise kann von vielen Usern als störend empfunden werden: “Nur weil ich dein Freund bin, muss ich nicht auch Freund deines Beisls sein. Also schick mir keine Freundschaftsanfrage.

Fan wird man aus freien Stücken. Man darf seine Freunde ruhig darauf aufmerksam machen, dass man eine Seite für sein Unternehmen/Marke/Produkt/Verein hat. Wenn sie daran interessiert sind, dann werden sie von selbst Fan. Dazu gehört aber auch guter Content. Dieser muss teilweise nicht einmal aus der eigenen Schmiede stammen. Es gibt genug Inhalte im Web, die man auf Facebook teilen kann und die Fans bzw. die angepeilte Zielgruppe auch interessieren.

Oft gehen Menschen auch mit der falschen Vorstellungen in soziale Netzwerke. Eine reine Präsenz genügt nicht. Fans wollen informiert, Content erstellt/geteilt und Fanseiten gepflegt werden. Ein “gutes” Negativbeispiel für eine Fanseite gibt die Facebook-Page von Günter Mokesch ab. Ein großartiger Musiker, aber die Facebookpage zeigt keinerlei Leben. Sieht man sich allerdings das private Profil von Mo an, dann sieht man, dass sämtlicher Dialog darüber geführt wird.Fakt ist: ein privates Profil bietet nicht so viele Möglichkeiten, wie es eine Fanseite tut.

Anbei ein paar Punkte, die die Problematik der richtigen Wahl der Repräsentationsform aufzeigen sollen:

  • Reputationsverlust: Bleiben wir beim Beispiel eines Künstlers, der ein privates Profil statt einer Fanseite betreibt. Um möglichst wenig Arbeit zu haben, wird jede Freundschaftsanfrage angenommen (wir wissen ja: die Anzahl der Freunde macht den Erfolg aus ;)). Wirft jemand vielleicht einen genaueren Blick auf die Freundesliste, so könnten sich darunter Leute befinden, die dem Ruf des Künstlers schaden (vgl.: Nazi-Tante Maravelia und die FPÖ: Durchgerutscht und hängengeblieben? ). Unser Beispielartist wusste vielleicht nichts von der “Ausrichtung” seines Fans. Muss er auch nicht (wenn der Künstler eine Fanseite betreibt/betreiben lässt): jeder kann Fan sein, wovon er will. Allerdings kann nicht jeder Freund von jedem sein. Hier besteht unter Umständen Erklärungsbedarf.
  • Impressumspflicht: Für Gewerbe besteht auch auf Facebook Impressumspflicht. Die adäquate Einbindung eines Impressums ist auf einer Fanseite leicht eingerichtet.
  • Werbung und Promotions: Facebook-Ads und Promotion Applikationen sind für private Profile nicht verfügbar.

Näher möchte ich auf dieses Thema im Moment nicht eingehen. Wer mit dem Thema Social Media noch nicht wirklich firm ist, kann gerne meine kurze Zusammenfassung in folgendem Sheet downloaden:

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