Bereits seit Jahren wird ein Paradigmenwechsel in der Kommunikationsbranche vorhergesagt. „Print ist tot“, wurde mir bereits 2008 entgegnet, während ich noch immer Woche für Woche meine Publikationen auf Papier brachte. Es ist unbestritten, dass  die Form der Kommunikation und der Mediennutzung einem ständigen Wandel unterliegt.

Wirft man jedoch einen Blick auf den Wirtschaftssektor, so ist deutlich zu erkennen, dass Online-Agenturen wie Pilze aus dem Boden sprießen, große Unternehmen allerdings weiterhin auf das Trägermedium Print setzen. Ein Printclipping wird qualitativ höher bemessen, als es zig Onlineclippings werden.  Eine kühne Behauptung, aber: wenn Unternehmen und Agenturen nicht erkennen, dass nicht die Verschiebung auf ein anderes Trägermedium die große Herausforderung darstellt, sondern die Methodik, um den Rezipienten zu erreichen, dann werden weiterhin Etats für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit gestrichen werden.

Die wahren Abenteuer sind im Kopf und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo.  In dieser Textpassage von André Heller verbirgt sich nicht nur die Essenz des Neuromarketings, sondern auch der Grundstein für erfolgreichen Verkauf. Der Mensch kauft keine Marken oder Produkte. Er kauft Emotionen und Erlebnisse, die ihm vermittelt werden.

Diese Artikelreihe (die nebenher in einem Skript gesammelt wird) erhebt keinesfalls den Anspruch als wissenschaftliche Arbeit angesehen zu werden, da neben anerkannten Quellen auch Erfahrungen und Meinungen in die Betrachtung miteinbezogen werden.

Pin It on Pinterest