Dass Bilder in der heutigen Kommunikation immer wichtiger werden, zeigt die steigende Beliebtheit von Pinterest und der Verkauf von Instagram und die zunehmende Wichtigkeit von Infografiken. Es Bedarf nur eines Bildes, um eine Emotion, eine Erinnerung oder eine Geschichte in uns auszulösen. Dies funktioniert zwar auch mit Slogans oder Sprüchen, doch steckt in Bildern eine deutlich stärkere narrative Kraft, die wir uns zu Nutze machen können.

Die stärkste Kraft liegt meiner Meinung nach in Videos: bewegtes Bild, Ton und Text in einer ausgewogenen Mischung. Menschen sind seit jeher vom Medium Film fasziniert. Es gibt hunderte Beispiele aus der menschlichen Historie, um dieses Argument zu untermauern. Allerdings sind die ausgelösten Gedanken meist negativ behaftet.


Wohl jeder kennt den Ausspruch “Ich bin ein Berliner” und das Bild von Kennedy vor den Mikrofonen aus dieser Rede. Der Rest der Rede ist indes nicht so bekannt. Wieso? Weil in den Jahrzehnten nur “Ich bin ein Berliner” als Trigger benutzt wurde.
Mit dem nächsten Beispiel verhält es sich gleich: Jeder kennt den Ausspruch. Wir alle haben ein Bild im Kopf. Aber wer weiß wirklich noch, wovon Martin Luther King sonst noch geträumt hat?

Und hier ein sehr gutes Beispiel einer Sammlung von Bildern, die um die Welt gehen und für sich selbst stehen. Die meisten Bilder sind hinlänglich bekannt, dennoch möchte ich hier noch einmal betonen, dass es sich hierbei nicht um “schöne” Geschichten handelt:

Ein “Storytrigger” muss also gut überlegt sein. Schließlich soll unsere Story im Idealfall Endorphine ausschütten und die Empfänger dazu bringen, die Geschichte weiter zu erzählen/zu teilen. Dementsprechend möchte ich mich in diesem Blog in einer Serie der Verbreitung von schönen Geschichten und dem Einsatz positiver Trigger widmen. Zum Teil rein theoretisch, zum anderen Teil praktisch aufbereitet für den Einsatz in gängigen Medienformen.

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