Walimex war für mich bisher eigentlich immer nur ein Synonym für günstiges Kamerazubehör: Stative, Softboxen, Reflektoren. Eigentlich alles, was man in Fernost herstellen und irgendeinen Namen draufklatschen kann.
So dürfte es sich auch mit den Objektiven verhalten. Ob unter dem Namen Samyang oder Walimex – es rangiert eine Vielfalt an Objektiven auf Amazon und Co.

Walimex oder Samyang: Pfeif auf den Namen, wenn die Qualität passt

Auf willhaben hab ich recht günstig das Walimex Pro 8mm 2,8 zugelegt. Rein manuell mit 2,8er Blende. Also genau das Richtige für meine Fuji X-T10. Die Haptik ist wirklich gut. Das gesamte Objektiv fühlt sich wertig an. Der Fokus läuft smooth und der Blendenring hat genau den Widerstand, den er haben soll. Gemeinsam mit der Fuji ist das Setup wirklich sehr kompakt. Für mich als Grobmotoriker teilweise zu kompakt, denn ab und zu sieht man, dass meine Finger durch den weiten Bildwinkel noch auf der Aufnahme drauf sind.

walimex pro fisheye 8mm
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walimex pro fisheye 8mm auf meiner Fujifilm X-T10

Das ist aber wirklich schon das einzige Manko, das ich feststellen konnte. Ok, wahrscheinlich gefällt es Einigen nicht, dass die Sonnenblende fix montiert ist. Andererseits würde die Linse sonst ziemlich schnell verkratzen.
Auf meinem Instagram Kanal findet man vermehrt Fotos mit dem Objektiv, da ich die Bilder gern via App direkt von der Kamera ziehe, um sie online zu stellen.

Fazit: ein leckeres Objektiv mit guter Verarbeitung. Allerdings weiß ich nicht, ob ich den Neupreis dafür bezahlen würde. Dafür scheint mir das Einsatzgebiet (meine Lieblingsbrennweiten liegen zwischen 70 und 85mm) doch zu beschränkt. Aber wer mal die Möglichkeit dazu haben sollte: ausprobieren!

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