In meinem letzten Post habe ich noch enthusiastisch über mein Yongnuo RF Objektiv geschrieben. Die Freude an dem Objektiv hat nicht nachgelassen. Die Nachricht, dass Canon jetzt allerdings gegen Drittanbieter vorgeht, da sie Patente von Canon verletzten, bestürzt mich hingegen schon.

Ich bin Hobbyfotograf und verdiene keinen Cent damit. Deswegen konnte ich mir bislang an Festbrennweiten nur die günstigsten Canon-Linsen leisten. Ein Objektiv mit rotem Ring? Nicht an meiner Kamera. Das teuerste und sicherlich auch meistgenutzte Objektiv in meinem Schrank ist das Sigma 24-70mm 2.8 Art (ein Klassiker und eine Gewichtsklasse für sich).

Canon EF Linsen sind keine Langzeitlösung

Ich bin dankbar, dass ich meine EF Linsen mit Adapter auch problemlos an der EOS R nutzen kann, aber gerade die Bauweise von spiegellosen Kameras lässt auch den Bau von kompakteren Objektiven zu.

Wenn ich mir die bisherige Reihe von RF Objektiven ansehe und dann einen Blick in meine Geldbörse werfe, dann sehe ich da gerade mal das Canon RF 16mm F2.8 STM am fernen Horizont. Klar kann ich mich jetzt an günstigerem EF Glas erfreuen, aber seien wir mal ehrlich: Das ist einfach nicht das Selbe.

Ein Auge schielt schon zu Sony und Co.

Persönlich würde ich es sehr vermissen, auf Objektivmöglichkeiten von Sigma, Tamron und Co. verzichten zu müssen und langsam verstehe ich alteingesessene Nikon- und Canonjünger, die ihr gesamtes System verkauft haben, um jetzt mit Sony, Fuji und Co zu arbeiten.

Ein weiterer Punkt, wo man die immense Sturheit von Canon sieht: sie beschränken Videos noch immer auf 30 Minuten. Dabei sind viele Nutzer beruflich inzwischen gezwungen, auch Videographie mitanzubieten. Aber in diesem Bezug war Canon auch immer nur mit Abstrichen brauchbar….sonst wären sie ja Gefahr gelaufen, Umsatzeinbußen bei ihrer Cinema-Line zu verzeichnen).

Mehr zu dem Thema findet ihr hier:
Photografix-Magazin

Canon Rumors

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