Bei meinem letzten Shooting musste ich mal wieder aus meiner Komfortzone raus bzw. hat das liebenswerte Model mich sanft aus der Komfortzone getreten. Warum und wie, erfahrt ihr jetzt.

Kamilka hat mich per Instagram kontaktiert und ich hatte sie in Österreich noch nie gesehen. Augen wie ein Panther und markante Gesichtszüge – sehr interessant. Die Unterhaltung war auch von anfang an sehr positiv und wir wurden uns einigen: Let’s shoot!
Kamilka hatte ein Location (was für mich ja immer ein sehr wichtiges Kriterium für ein Shooting ist), allerdings war die Tageszeit für einen “available light” Enthusiasten wie mich, dann doch eher ungünstig. “Na dann eben mit Tageslicht-Lampen” wäre die natürliche Antwort darauf gewesen. 

Das Shooting fand in einem Hotel statt und man weiß ja nicht, ob die das gerne sehen, dass dort Fotografen ein und aus marschieren. Mein Galgenstativ und die Laternensoftbox waren also keine Option. Generell stand an Lichtformern nicht viel zur Auswahl, da ich mich neben meinem Fotorucksack auf eine kleine Sporttasche beschränken wollte. Die Godox LED hat schön in die Tasche gepasst, als Stativ habe ich ein Mikrofonstativ zweckentfremdet: mein Ziel war es, die LED mit Reflektor gegen die Zimmerdecke zu bouncen. Hat mal mehr oder weniger gut funktioniert, aber nur Zimmerbeleuchtung war einfach zu wenig und ich musste ohne zusätzliche LED den ISO-Wert so hochschrauben, dass es nicht mehr schön war.

Trotzdem ist es uns gelungen, schöne Fotos in dem kleinen Raum zu machen. Kamilka hatte dann noch die tolle Idee, mit der LED als Gegenlicht Bodyparts als Silhouetten zu fotografieren und hat mich damit aus meiner Wohlfühlzone geschleudert. Aber bei so einem unterstützenden Model, probiert man gern mal neue Dinge aus. Es war viel Trial and Error dabei, aber schlussendlich habe ich zwei Bilder gemacht, die sich wirklich gelohnt haben:

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